Presseinfo / Strömungsmesstechnik „Made in Europe“: CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek besucht Vectoflow

CSU-Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek hat das Unternehmen Vectoflow am Standort Gilching besucht, welches zu den führenden europäischen Anbietern von Luftdatensensorik für Drohnen- und Luftfahrtanwendungen zählt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Entwicklung und Fertigung hochpräziser Schlüsselkomponenten für verteidigungsrelevante Plattformen.

Fokus des Besuchs waren vor allem die Luftfahrtlösungen von Vectoflow, darunter die hochinnovative Strömungsmesssonde iProbe Wing. Für moderne UAV-Anwendungen konzipiert, verbindet sie minimale Baugröße und Gewicht mit vollständig integrierter Elektronik.

Mit der rasanten Weiterentwicklung von Drohnenplattformen steigt auch der Anspruch an die zugrunde liegenden Komponenten. Additive Fertigung, wie sie bei Vectoflow zum Einsatz kommt, bietet dabei entscheidende Vorteile: Sie ermöglicht es, Prototypen in kürzester Zeit zu entwickeln, zu testen, anzupassen und effizient in die Serienproduktion zu überführen. Gleichzeitig lassen sich komplexe Geometrien in einem einzigen Fertigungsschritt realisieren, was die Effizienz deutlich erhöht und diese Technologie besonders geeignet für die Herstellung hochpräziser Strömungsmesslösungen macht.

„Made in Europe“ als strategischer Vorteil im sicherheitspolitischen Kontext

Die 3D-gedruckten Sonden des Unternehmens sind heute insbesondere im Defence und UAV-Bereich die bevorzugte Wahl führender europäischer Luftfahrtunternehmen – nicht zuletzt, weil Vectoflow ausschließlich in Deutschland produziert und auf ein vollständig europäisches Zulieferernetzwerk setzt. Damit erfüllt das Unternehmen nicht nur die strengen Anforderungen der EU-weit verankerten ‚Buy European‘-Strategie, sondern stärkt auch die industrielle Unabhängigkeit Europas gegenüber außereuropäischer Konkurrenz. Während Anbieter aus Nicht-EU-Ländern nur eingeschränkt in europäische Beschaffungsprogramme eingebunden werden können, bietet Vectoflow bereits heute eine zukunftssichere Lösung für europäische Rüstungs- und Luftfahrtprojekte.

Dies wurde auch von CSU-Fraktionsvorsitzendem Klaus Holetschek unterstrichen: „Gerade bei Schlüsseltechnologien für sicherheitsrelevante Anwendungen ist es entscheidend, dass wir in Europa eigene industrielle Kompetenz weiter aufbauen und sichern. Deshalb investieren wir in eigene Technologien, eigene Produktion und eigene Fähigkeiten. Unser Ziel ist klar: Bayern soll das Zentrum für Drohnenabwehr und moderne Verteidigung in Deutschland und Europa werden. Und natürlich soll auch die Wertschöpfung am besten in Bayern bleiben. Unternehmen wie Vectoflow zeigen, welches Innovationspotenzial im Mittelstand steckt und welchen Beitrag sie zur technologischen Souveränität leisten können.“

„Bei sicherheitskritischen Anwendungen kommt es auf Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und technologische Kontrolle an“, sagt Stefanie Hach, Co-CEO von Vectoflow. „Unser klares Ziel ist es daher, Vectoflow als europäischen Standard für sicherheitskritische Strömungsmessung zu etablieren.“

Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland noch einen deutlich geringeren Anteil seiner Verteidigungsausgaben im eigenen Land investiert als andere NATO-Partner wie etwa die USA. Vor diesem Hintergrund wurde im weiteren Austausch mit Holetschek diskutiert, welche strukturellen Rahmenbedingungen notwendig sind, um die europäische Wertschöpfung im Verteidigungsbereich zu stärken. Einigkeit bestand darüber, dass mittelständische Technologieunternehmen wie Vectoflow dabei eine zentrale Rolle spielen – sowohl für die Versorgungssicherheit als auch für den Ausbau technologischer Souveränität im Bereich Defense Tech.

--
Pressebild - hochauflösendes Motiv: zum Download

Klaus Holetschek zu Besuch beim Unternehmen Vectoflow, einem Entwickler und Hersteller sicherheitskritischer Komponenten. / v.l.n.r.: Alexander Rümmelein (CFO Vectoflow), Dr. Christian Haigermoser (Co-CEO Vectoflow), Klaus Holetschek, Stefanie Hach (Co-CEO Vectoflow).
(© CSU)
--

Vectoflow ist auf die Entwicklung und Herstellung von Strömungsmesstechnik und -systemen spezialisiert, die mithilfe von 3D-Druckverfahren gefertigt werden. Dadurch lassen sich komplexe, anwendungsspezifische Geometrien realisieren – ideal für den Einsatz in anspruchsvollen Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Motorsport oder Turbomaschinenbau.

Mit über zehn Jahren Erfahrung verfügt Vectoflow über umfassende Inhouse-Kompetenzen in Konstruktion, Entwicklung, Fertigung und Kalibrierung – zentral gebündelt am Unternehmenssitz in Gilching bei München.


Pressekontakt:
Vectoflow GmbH
Zeppelinstr. 16
D-82205 Gilching

Presse-Team
E: press@vectoflow.de  
T: +49 (0) 89 - 12 41 49 570
https://vectoflow.de/ 

Kommentare