Presseinfo / Staatliche Kunstsammlungen Dresden stellen Zukunftsagenda und Programm 2026 vor

Medieninformation 06/2026

Im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz zogen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) heute eine Bilanz des Jahres 2025, präsentierten programmatische Schwerpunkte und stellten die Ausstellungshighlights für 2026 vor.

Der Museumsverbund schaute dabei optimistisch nach vorn. Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage schärfen die SKD ihren Fokus und entwickeln Organisation und Struktur gezielt weiter. Forschung, Wissenschaft und Sammlungspräsentation werden strategisch verzahnt, um Relevanz und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

„Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stehen für höchste Qualität in allen Bereichen. Gerade in herausfordernden Zeiten setzen wir entschlossen Prioritäten, handeln agil und gestalten den Wandel aktiv“, erklärt Dr. Bernd Ebert, Generaldirektor der SKD.

Mit diesem Anspruch positionieren sich die SKD als zukunftsorientierter Museumsverbund, der die Erforschung, Präsentation und Vermittlung der Sammlungen und die Zufriedenheit der Besuchenden künftig noch stärker in den Fokus rückt.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die SKD rund 1,8 Millionen Besuchende. 40 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, 60 Prozent aus dem Inland, davon 24 Prozent aus Sachsen.

In diesem Jahr gelang ein fulminanter Auftakt mit großem Besucher- und Medieninteresse bereits Anfang Februar. In Kooperation mit dem Munch Museum in Oslo ist im Albertinum eine umfassende Werkschau von Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch unter dem Titel „Die großen Fragen des Lebens“ zu sehen (bis 31.05.2026). Anlass ist der 150. Geburtstag der in Dresden geborenen Künstlerin.

Das nächste Highlight erwartet das Publikum im April: Mit der baulichen Vollendung des Großen Ballsaals und Propositionssaals schließt sich der Rundgang in der Festetage des Dresdner Residenzschlosses. In den beiden neu eröffneten Sälen im Nordflügel wird die neue Dauerausstellung „Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof“ zu sehen sein (ab 22.04.2026). Ausgestellt werden einzigartige Zeugnisse der Festkultur und der Machtrepräsentation, die zu den kostbarsten Werken ihrer Art aus der Zeit der Renaissance und des Barock zählen.

Die Ausstellung „Japan auf Papier in Dresden“ (26.06.—20.09.2026) im Kupferstich-Kabinett rückt ausgewählte, darunter bisher nie gezeigte Arbeiten aus dem heute über 10.000 Objekte umfassenden Bestand in den Fokus. Präsentiert werden Werke der berühmtesten Holzschnittkünstler des 18. und 19. Jahrhunderts: Kitagawa Utamaro, Katsushika Hokusai und Utagawa Hiroshige.

Der Veranstaltungskalender hält auch im Spätsommer eine Besonderheit bereit: Die Ausstellung „Correggio. Berührend menschlich“ (19.09.2026—10.01.2027) ist die erste große, monographische Ausstellung des Künstlers außerhalb Italiens. Die Gemäldegalerie Alte Meister widmet dem für die Galerie und die italienische Malerei so bedeutenden Künstler des 16. Jahrhunderts eine umfassende Schau mit einer Vielzahl hochkarätiger, internationaler Leihgaben.

Der Begriff „Kryptowährung“ ist allgegenwärtig — doch was steckt dahinter? Die Sonderausstellung „Krypto, was?“ (03.10.2026—29.08.2027) im Münzkabinett nimmt die digitale Währung in den Blick und fragt: Wo kommt sie her und wie funktionieren sie?

Neben den Ausstellungshighlights warten weitere Höhepunkte im Programm: So begeht das Kunstgewerbemuseum mit einem Festakt (11.09.2026) sein 150-jähriges Jubiläum. Im Anschluss findet eine Tagung des Forschungsnetzwerkes der Kunstgewerbeschulen im Japanischen Palais statt.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: 2027 feiern die SKD den 450. Geburtstag von Peter Paul Rubens mit einer großen Sonderausstellung. Die Schau „Rubens. Ein Weltstar in Dresden!“ (25.06.2027- 09.01.2028) ehrt den Diplomaten und berühmtesten Maler des europäischen Barock nördlich der Alpen, dessen Gemälde seit Jahrhunderten die Sempergalerie prägen.

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Hochauflösende Pressebilder stehen zum kostenfreien Download unter https://www.skd.museum/presse zur Verfügung.


(© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Jürgen Lösel)
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